Förderverein Margarethenhütte Großdubrau e.V., Hermann-Schomburg-Straße 6, 02694 Großdubrau

Museum
Margarethenhütte Großdubrau

 

13. Juni 2010 – Braunkohlenexkursion

Westlich der Straße Quatitz-Großdubrau ziehen sich in einer Breite von etwa 800 m Braunkohlevorkommen bis nach Merka am Südwest- und West-Hang der Großdubrauer Höhe entlang, bis in den Bereich der Gemeinde Crosta hin. Bereits 1844 arbeiteten in Merka zwei Kohlenwerke. Mit 16 Kohlegruben im Jahr 1874 erreichte der Kohleabbau um Großdubrau seinen Höhepunkt. Schächte bis zu 30 m Tiefe und viele Stollen entstanden. Nach 1884 ließ die Ausbeute der Kohlenlager ziemlich schnell nach, und ein Kohlenwerk nach dem anderen wurde geschlossen. Später kam es an Fabrik- und Wohngebäuden zu Setzungen, Rissen und sogar plötzlichen Absenkungen.

Heute sind nur noch wenige Spuren des Braunkohlenbergbaus zu sehen. Diesen sind wir am 13. Juni gefolgt.




Treffpunkt Zur Kohlengrube, Eintragen der Teilnehmer und Austeilen der Karten. Los geht’s Richtung Merka.


Herr Zellmann erläutert die Erkundung der Braunkohle


An diesem markanten Baum geht’s links im Wald zum "Grünen Teich"





und etwas weiter, gegenüber der Schranke zum "Schwarzen Loch"



Am "Schwarzen Loch"


Löcher und Senken im Waldboden zeugen vom Kohleabbau




In Merka auf dem "Kommunikationsweg". Neben dem Schuppen, an der Mauer befand sich ein Schacht. Ein Stollen führte unter der Straße entlang.


Auf der "Kohlestraße" von Merka nach Großdubrau


Ein Blick in die "Sandwäsche" in Merka


Zum Schluss noch ein Blick in die Landschaft nach Quatitz, Bautzen und das Lausitzer Bergland

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