Neubeginn:

Im November 1945 begannen die ersten Arbeiten zum Wiederaufbau. Im April 1946 konnte der erste Rundofen in Betrieb genommen werden und man begann zunächst mit der Herstellung von Gebrauchsgeschirr.

Belegschaft und produziertes verkaufsfähiges Porzellan steigen stetig wieder an und bald ist die Produktion aller früher gefertigtger Isolatoren für die Elektroindustrie und technische Zwecke wieder möglich.

Am 1.Juli 1948 wird die Margarethenhütte Volkseigentum und produziert ihre Erzeugnisse unter dem Namen "VEB Elektroporzellanwerk Margarethenhütte Großdubrau".

In den nächsten Jahrzehnten wird die Fabrik ständig erweitert: eine Langstab-Dreherei wird eingerichtet, drei weitere Tunnelöfen werden gebaut und eine prozessgesteuerte Massemühle entsteht.

Radiatorenproduktion 1953/54

1989 hat die Rekonstruktion des Betriebes einen vorläufigen Abschluss gefunden, die "Margarethenhütte" ist zu einem modernen, sozialistischen Elektroporzellanbetrieb geworden.

Zum 30.Juni 1991 wird das Beschäftigungsverhältnis aller Arbeitnehmer gekündigt und das Bestehen der Margarethenhütte wird vorläufig beendet. Noch im selben Jahr wird der Förderverein "Margarethenhütte Großdubrau e.V." gegründet.

Am 28. Mai 1991 erfolgte die letzte Porzellanlieferung - Ventilableiter für ABB.